Einrichtungstipps für Hochsensible

Was dir als hochsensible Person beim Einrichten hilft und worauf du achten kannst.

Ich bin selbst in vielen Bereichen hochsensibel und merke immer wieder, dass ich dadurch ganz besondere Bedürfnisse habe, was meine Einrichtung betrifft. xxx Vielleicht bist auch du oder eine Person in deinem Haushalt hochsensibel und kannst dadurch ein paar sinnvolle Tipps für dein/euer Zuhause mitnehmen.

Was ist Hochsensibilität?

(Definition Hochsensibilität)

Warum es so wichtig ist, die Wohnung passend einzurichten / Warum eine bedürfnisorientierte Einrichtung für Hochsensible so wichtig ist

Kommt dir das bekannt vor? Der Arbeitsalltag xx, zwölf ungelesenen WhatsApp-Nachrichten, xxx. Gefühlt wird das Leben immer schneller und immer mehr Reize prasseln den Tag über auf uns ein. Das ist vor allem für uns hochsensible Menschen eine enorme Herausforderung.

Wenn wir dann nach einem stressigen und vollen Tag nach Hause kommen erwartet uns oft folgendes Bild: Die Geschirrspülmaschine möchte ausgeräumt werden, xxx und allgemein stehen viel zu viele Dinge herum, die unsere Aufmerksamkeit wollen. Statt Ruhe und Entspannung haben wir in unseren vier Wänden also eine zweite Baustelle, die uns neben unserem Alltag enorm viel Energie zieht.

Was wir als Hochsensible brauchen ist also keine xx, sondern ein Zuhause, dass bewusst reizarm ist. Ein Gegenpol zum stressigen Alltag, in dem wir uns bewusst zurückziehen und unsere Akkus aufladen können. Wie das geht? Hier kommen meine Empfehlungen, wie du dein Zuhause bewusst auf ein xx als Hochsensible Person abstimmen kannst.

Mehr Ruhe im Außen = Mehr Ruhe im Innen.

Konkrete Tipps für eine Einrichtung für Hochsensible

Hochsensible Personen reagieren wie gesagt stärker auf visuelle, akustische und auch haptische Reize. Um Stress und Reizüberflutung zu reduzieren, ist das Hauptziel also die Reduktion von Reizen. xx Eine ruhige Einrichtung sorgt dann direkt für ein ruhigeres Nervensystem. Schauen wir uns einmal an, wie wir diese Reize konkret reduzieren können:

Tipp 1: Weniger ist mehr / Klarheit & Minimalismus

Der größte Hebel, um Reize zu reduzieren ist es, weniger Dinge herumstehen zu haben. Mir hat es persönlich sehr geholfen, mich mit Minimalismus zu beschäftigen und Dinge bewusst loszulassen. Ich schreibe hierzu zeitnah einen ausführlichen Blogartikel, den ich dir hier verlinken werde.

  • Je weniger Dinge, desto ruhiger der Raum

  • Weniger Deko, dafür ausgewählte Stücke

  • Vermeidung von visuellen Ablenkungen (z.B. unruhige Muster)

  • Klare Linien statt vieler kleiner Details /große Möbel statt viele kleine

Tipp 2: Struktur & Ordnung

Eine klare Struktur hilft dabei, die Dinge die vorhanden sind ruhiger erscheinen zu lassen. xx:

  • klare Zonen (z. B. Lesen, Arbeiten, Entspannen)

  • Durchdachte Ordnungssysteme

  • Alle Dinge haben ihren festen Platz

  • Geschlossene Stauraumlösungen

Tipp 3: Sanfte Farbwelt

Farben wirken extrem stark auf die Stimmung. Ideal sind:

  • warme Beige-, Sand- und Erdtöne

  • gedeckte Grün- oder Blaunuancen

Vermeide harte Kontraste oder sehr grelle Farben – sie können schnell überfordernd wirken.

Tipp 4: Indirektes Licht

Licht kann entweder beruhigen oder stressen.

  • Warmes, indirektes Licht statt greller Deckenbeleuchtung

  • Mehrere kleine Lichtquellen (Tischlampen, Stehlampen)

  • Dimmbare Leuchten, um die Intensität anzupassen

Natürliches Licht ist natürlich ein großer Pluspunkt – aber auch hier ggf. mit leichten Vorhängen arbeiten, um es weicher zu machen.

Tipp 5: Natürliche Materialien

Hochsensible Menschen nehmen Materialien oft intensiver wahr.

  • weiche Stoffe (Leinen, Baumwolle, Wolle)

  • natürliche Materialien wie Holz

  • angenehme Oberflächen statt „kalter“ Materialien

Ein Raum darf nicht nur schön aussehen, sondern sollte sich auch gut anfühlen.

Tipp 6: Passende Akustik

Geräusche sind häufig ein großer Stressfaktor.

  • Teppiche, Vorhänge, Polstermöbel zur Schalldämpfung

  • möglichst wenig Hall

  • ggf. Rückzugsorte schaffen, die besonders ruhig sind

Tipp 7: Reduzierte Gerüche

Auch Düfte werden intensiver wahrgenommen.

  • lieber dezente, natürliche Düfte

  • keine künstlich starken Raumdüfte

  • gute Lüftungsmöglichkeiten

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Du möchtest noch mehr übers Einrichten erfahren und weißt nicht, wie du starten sollst? Dieser Guide verschafft dir Klarheit und Mut, endlich dein Traumzuhause zu erschaffen.

Ich hoffe, du konntest hier einige hilfreiche Tipps für dich oder deine Mitbewohner*in mitnehmen. Denn gerade in einem lauten und stressigen Alltag kann uns ein ruhiges Zuhause enorme Entlastung schenken.

Möchtest du noch tiefer in Thema einsteigen, schau dir gern auch den folgenden Blogartikel an, in dem ich darauf eingehe, wie hilfreich Minimalismus für Hochsensible ist.

Wenn du auch hochsensibel bist, in welchen Punkten hast du dich besonders wiedergefunden? Erzähle es mir gerne @nemali.interiors auf Instagram. Ich freue mich total, wenn wir uns über unsere Erfahrungen austauschen!

Alles Liebe, deine

Hi, ich bin Nele

Als Interior Designerin unterstütze ich meine Kund*innen dabei, ihre Wohnbedürfnisse zu erkennen und ein Zuhause zu schaffen, das wirklich zu ihnen passt. Auf meinem Blog findest du Impulse und Tipps rund um die Themen Einrichtung, Slow Home und Minimalismus.

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