Meine persönliche Einrichtungsreise
UND WAS DU AUS MEINEN ERFAHRUNGEN FÜR DEINE EIGENE EINRICHTUNG LERNEN KANNST
Ich habe mich schon immer fürs Einrichten interessiert. Während meine Freundinnen bei Die SIMS Familien gegründet oder Menschen im Pool ertränkt haben, habe ich viel lieber einfach nur die Häuser schön eingerichtet. Auch mein eigenes Zimmer habe ich mindestens einmal im Monat umgestellt.
Aus meinem Interesse für Design und schöne Dinge habe ich schließlich auch angefangen Design zu studieren - aber etwas vermeintlich zukunftssicheres, nämlich Kommunikationsdesign. Ich gestaltete Poster, Websites und Ausstellungsdesigns.
Meine Leidenschaft fürs Einrichten rückte dabei immer mehr in den Hintergrund. Es fehlte an Zeit, Inspiration und vor allem auch an Geld. Für meine erste eigene Wohnung mussten, wie bei dir vielleicht auch, die typischen Ikea-Möbel herhalten.
Mein Einrichtungs-Tiefpunkt
So vergingen die Jahre und ich zog mit meinem Freund in unsere erste gemeinsame Wohnung. Haben wir die Wohnung schön eingerichtet? Wir haben es versucht. Aber der Spielraum dafür war klein. Schließlich besaßen wir schon alle Möbel, die wir benötigten. Ein neues Sofa haben wir uns gekauft, das war’s.
Mir ist Nachhaltigkeit sehr wichtig, auch wollte ich nicht unnötig Geld ausgeben, für Dinge die wir schon besitzen. Auch lebten wir in einer Mietwohnung und ich dachte: „Warum jetzt viel Geld und Energie in diese Wohnung stecken, wenn wir eh irgendwann wieder ausziehen.“ Ich dachte, das lohne sich nicht und habe mich dadurch immer gefühlt, als wäre ich auf dem Sprung.
Aus all diesen Gründen habe ich mir es selbst nicht erlaubt, mir mein Zuhause schön zu machen. Und so wurde aus unserer neuen Homebase ein wahllos zusammengewürfeltes Möbel-Sammelsurium, wie du es vielleicht auch kennst.
Der Wendepunkt
Doch dann kam Corona. Durch Quarantäne und Lockdown verbrachten wir viel Zeit Zuhause und die Situation spitze sich zu. Schon zuvor hatte ich mich in unserem Provisorium nicht wohl gefühlt, doch es wurde immer schlimmer und mir viel sprichwörtlich die Decke auf den Kopf. Unsere Wohnung zog mir sehr viel Energie, statt mir Ruhe und Sicherheit in dieser unsicheren Zeit zu schenken.
Mir wurde immer mehr bewusst, wie sehr unsere Umgebung unsere Stimmung und unser Wohlbefinden beeinflusst. Also beschloss ich etwas zu ändern. Ich machte mir einmal wirklich Gedanken, wie ich leben möchte: Welche Wohnbedürfnisse ich habe, was mir wichtig ist und wie mich mein Zuhause im Alltag unterstützen kann.
Mir wurde klar, was ich falsch gemacht hatte und ich fing an unsere Einrichtung Schritt für Schritt zu verändern, sodass wir uns jetzt endlich Zuhause wohlfühlen. Ich habe dabei weder alle Möbel komplett ersetzt noch meine Ansprüche in Bezug auf Nachhaltigkeit über Bord geworfen.
Und das kannst du auch. Ich habe daraus die Nemali-Methode entwickelt, die dir dabei hilft, von der Überforderung zu mehr Klarheit zu kommen und einen Startpunkt, um deine vier Wände Schritt für Schritt in dein Wohlfühlzuhause zu verwandeln.
JETZT 0 € WOHNKOMPASS SICHERN
Du fühlst dich Zuhause nicht wohl, aber weißt nicht, wie du starten sollst? Dieser Guide verschafft dir Klarheit und Mut, endlich dein Traumzuhause zu erschaffen.
Wie es weiterging
Beeindruckt von meiner Einrichtung und meinem Auge für Ästhetik baten mich immer mehr Menschen aus meinem Umfeld um Rat bei ihrer Einrichtung. Es machte mir riesigen Spaß gemeinsam mit ihnen herauszufinden, was zu ihnen passt und daraus ein individuelles Einrichtungskonzept zu entwickeln.
2023 bin ich dann ins kalte Wasser gesprungen und habe mein Unternehmen Nemali Interiors gegründet. Seither helfe ich meinen Kund*innen ein Zuhause zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen und nach einem stressigen Tag entspannen können.
“Deine Einrichtung hat einen großen Einfluss auf dein Wohlbefinden.”
Was du aus meinem Weg lernen kannst
Auch eine Mietwohnung ist dein Zuhause. Es lohnt sich auch hier in deine Einrichtung zu investieren, wenn du dadurch mehr Lebensqualität hast.
Verschiebe dein Wohlbefinden nicht auf morgen. Du hast die Erlaubnis dir dein Zuhause heute wohnlich einzurichten (Auch wenn du weißt, dass du an diesem Ort nicht ewig wohnst).
Fundierte Entscheidung statt Spontankauf. Wenn du weißt, was du dir wünschst und was wirklich zu dir passt, kaufst du weniger Möbel, die dir in einem Jahr nicht mehr gefallen.
Lass dich von deinen Ansprüchen nicht von einer Umgestaltung abhalten. Es ist möglich nachhaltig und zeitlos einzurichten, auch mit kleinem Budget.
Du musst nicht deinen kompletten Besitz ersetzen. Schon mit kleinen gezielten Schritten lässt sich ein gemütliches Zuhause erschaffen.
Ich hoffe, diese Tipps helfen dir 🤎
Erzähl’ mir doch mal von deiner Einrichtungsreise. Ich freue mich total über deine Nachricht auf Instagram @nemali.interiors.
Alles Liebe, deine
Hi, ich bin Nele
Als Interior Designerin unterstütze ich meine Kund*innen dabei, ihre Wohnbedürfnisse zu erkennen und ein Zuhause zu schaffen, das wirklich zu ihnen passt. Auf meinem Blog findest du Impulse und Tipps rund um die Themen Einrichtung, Slow Home und Minimalismus.